easter greetings!Hat jemand schon bemerkt, dass Ostern vor der Tür steht? Noch wenige Tage und wir feiern schon wieder den ersten Feiertags-Marathon diesen Jahres. Gut, Ostern ist dieses Jahr unglaublich früh und wahrscheinlich werden wir die Zeit bis Weihnachten kaum überleben (gut, dazwischen kommen noch so zwanglose Gelegenheiten wie Pfingsten, Vater- und Muttertag … Tag der deutschen Einheit … Kleinigkeiten.) … Aber ich kann’s immer noch kaum glauben und ich hoffe, die (erholsamen) Feiertage gut zu überleben.

Deutschland ist momentan voller Bunnys

Letztens bin ich über die Frankfurter Zeil geschlendert, weil ich von einem Termin kam, und was sehe ich? Über der Tür des My-Zeil-Hauses stehen zwei wunderschöne „Bunnys.“ Sie kündigen Ostern an, eine, nicht nur für gläubige Menschen, spannende und gleichzeitig wendende Zeit. Der Frühling zieht ein. Ich ziehe bereits seit anderthalb Wochen keine Winterjacke mehr an (und wurde wahrscheinlich deswegen mit einer fetten Erkältung bestraft …). Die Sonne kommt, scheint, macht uns glücklich, auf den ersten Grünflächen sprießen die Blumen, Pflanzen und anderen Dinge, die sonst so wachsen. Jeder ist irgendwie besser gelaunt, guckt sich freundlicher und zufriedener an und alle erscheinen glücklicher (sieht man von Katatrophen wie der abgestürzten Germanwings-Maschine mal ab).

10356313_949908565027567_7334369605398546401_n„Bunnys“ begleiteten mich in der letzten Woche mehrfach. Oder besser gesagt: Bunnys habe ich in den letzten Tagen öfter gesehen. Nicht nur auf der Zeil, nicht nur nachts auf der Autobahn (und ja, auf (leeren) Autobahnen bremse ich nachts für Bunnys, wenn ich sie sehe (und das tue ich meistens, jedenfalls habe ich noch nie einen getötet.)), nicht nur im Schokoladenregal (und nein, ich bringe es nicht übers Herz einen Schoko-Bunny zu köpfen).

Ich fuhr durch Deutschland, hierhin und dorthin, nach Lippstadt, Karlsruhe und Saarbrücken (und morgen auch Frankfurt, aber das zählt nicht, weil ich hier wohne), um eine meiner Lieblingsbands zu sehen: The Bunny Gang“ (feat. Nathen Maxwell von Flogging Molly). Einmal alleine, zweimal in Begleitung verbrachte ich bisher wundervolle Abende voller Musik, die ich nicht nur mag, sondern liebe. Musik, die nicht nur einen guten Beat hat, sondern revolutioniert. Musik von einer Band, die nicht nur herzergreifend freundlich, nett und überzeugend ist, sondern die dafür steht, was sie macht. Man nimmt den fünf Jungs wirklich ab, was sie tun. Sie wissen, was sie machen. Sie können spielen, sie können leidenschaftlich singen, sie können mit vollem Herzblut die Luft zum Brennen bringen und jeden noch so faulen Party-Muffel in ihren Bann ziehen, sodass die untalentiertesten Beine zu tanzen beginnen. Glaubt ihr nicht? Hört rein:

Es geht um Revolution. Es geht um Frieden. Gegen Krieg. Das Gefühl, dass du aus dem Leben das machen musst, was du willst und nicht das, was dir aufgegeben wird. Es geht darum, Spaß zu haben. Das Leben zu zelebrieren. Zu genießen und den „bösen Mächten“ keine Gewalt zu geben. „We are the ones“ singen sie und meinen es auch so. Doch sie meinen nicht nur sich, sie meinen uns alle. „We are the ones we have been waiting for“ heißt es weiter in einem melodisch mitreißenden Klang, der von Musikspezialisten mit Sicherheit benannt werden kann, (ich bin keiner), aber den du niemals vergessen wirst. Und das ist die Hauptsache.

10953716_949961391688951_6209301598093687006_nIch hab die Bunny-Woche vor Bunny-Eastern genossen. Nicht nur, weil sie gezeigt hat, wie schön es ist, das Leben zu genießen und (trotz Erkältung und haufenweise Termine) die Zeit für sich zu nehmen, die man braucht.

Thank you guys for visiting and playing in germany. Germany needs you. You made us proud and happy.

Dabei waren die Konzerte so unterschiedlich, wie man es kaum glauben kann. In Lippstadt, beim Spaßverein, war’s eine Gaudi. Gute Stimmung, gute Musik, gutes Location. Es war schön, die Leute wiederzutreffen, die man schon so lange nicht mehr gesehen hat. Und neue Leute kennenzulernen. In Karlsruhe, bei Scruffy im Pub (übrigens echt nett dort), war’s gefühlvoll, eine bisher nicht zu überbietende Stimmung. Die Luft hat gebrannt, wir waren alle da. Es hätte noch ewig so weitergehen können. Und in der Garage in Saarbrücken war’s kribbelig, bis aufs Äußerste (und es gab Heineken-Bier!). Wär ich nicht krank gewesen, ich schwöre euch, ich wär mit Sicherheit auch in Spangenberg, Köln, Kassel und Münster am Start gewesen. Aber was nicht geht, geht nicht und irgendwie gibt’s auch noch ein Leben neben dem Spaß (auch, wenn man es kaum glauben mag).

10306069_953195631365527_5068695270426542976_nIch glaube, vielen von euch könnte die Musik der Bunny Gang gefallen. Nicht nur, weil sie einen guten Beat hat und man sie so leicht nicht mehr aus dem Ohr kriegt, sondern auch, weil sie vom Inhalt her euch aus der Seele spricht. Hört doch mal rein 🙂 Und für die vielen in Berlin & Wien wohnenden Musikfreaks unter euch: Ihr habt noch Chancen, die Band live zu erleben! Vielleicht werden die Platten auch euer Ostergeschenk sein. Für euch selbst oder für jemanden anders. Vielleicht habt ihr aber auch bis Ostersonntag einen Ohrwurm und könnt es gar nicht mehr abwarten, bis die Band wieder nach Europa kommt. Und ich hoffe sehr, dass dies irgendwann passiert 😉

 

 

Written by Hilke-GesaBussmann

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